Verein

Übersicht

Gründungsjahr der Skigemeinschaft Wiedenbrück/Rheda: 1952

Vereinsangebot

  • Wintersportaktivitäten im Hochgebirge, Sauerland und in Skihallen
  • Wanderungen und hochalpine Bergtouren
  • Wasserski
  • mehrtägige Radtouren
  • Tennis- und Golfturnier
  • Fitnessgymnastik im Winterhalbjahr
  • DSV Skischulunterricht
  • Unterstützung zur Ausbildung zum Ski-Instructor/DSV-Skilehrer und Übungsleiter/Trainer
  • Geselligkeitsveranstaltungen wie Vereinsfeste

Vereinsstruktur

Der Verein adressiert die Zielgruppe von Jung bis Alt. Dabei hat sich der Verein in die Resorts Familie & Kind, Sport & Fun und Klassik strukturiert. So wird sichergestellt, die Interessen der jeweiligen Zielgruppen bestmöglich zu berücksichtigen. Die einzelnen Resorts werden eigenständig geführt.

Entwicklung

Die Skigemeinschaft hat sich in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt. Aufgrund eines breit aufgestellten Angebotes ist die Mitgliederzahl auf über 500 gestiegen.

Entwicklung1

Entwicklung2

Vorstand

 


Torben Kuge Torben Kuge 2. Vorsitzender
Thorsten Hvala Thorsten Hvala Sozial- und Kassenwart

Beirat

 


Nico Menze Nico Menze Mitgliederbetreuung
Gaby Torbohm Gaby Torbohm Ressort Allrounder
Jürgen Niggenaber Jürgen Niggenaber Ressort Familie & Kind
Julian Wand Julian Wand Ressort Sport & Fun
Holger Pötter Holger Pötter Ressort Sport & Fun
Thomas Tenberken Thomas Tenberken Sport- und Jugendwart
Stefanie Plaga Stefanie Plaga Sport- und Jugendwartin

Mitgliedschaft

Falls Ihr Interesse an unserem Verein habt und Mitglied werden möchtet, könnt Ihr hier das Anmeldeformular herunter laden.

Einfach das ausgefüllte Formular per Post, Fax oder E-Mail an:

Skigemeinschaft Wiedenbrück-Rheda e.V.
Postfach 16 07
33344 Rheda-Wiedenbrück

Fax: 0 32 12 / 1 35 55 36

E-Mail: info@skigemeinschaft-wdrh.de

schicken.

Versicherungsleistungen

Vereine leben vom Engagement ihrer Mitglieder, sportlich und organisatorisch. Dass diese – falls mal was passiert – nicht auch noch die finanziellen Folgen tragen müssen, dafür sorgen die Landessportbünde und -sportverbände. Sie sichern ihre Vereine mit Gruppenverträgen ab. Daher haben auch wir als Verein und Mitglied des Landessportbundes NW eine Versicherung über einen der angebotenen Gruppenverträge. Diese Versicherung gilt für alle Vereinsmitglieder, die an Veranstaltungen des Vereins teilnehmen, oder die Veranstaltungen für den Verein organisieren. In unserem Gruppenvertrag sind folgende Leistungen enthalten:

– Stand: 1. Januar 2008 – Der Versicherungsschutz wird den Mitgliedern auf der Grundlage des Sportversicherungsvertrages der Sporthilfe e.V. gewährt. Er endet spätestens mit dem Ausscheiden des Mitglieds aus dem Verein bzw. dem Ausscheiden des Vereins aus dem LSB NW.

I. Unfallversicherung

Für den Todesfall

[b]€ 2.500[/b] für Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr [b]€ 5.000[/b] für Nichtverheiratete ab vollendetem 14. Lebensjahr [b]€ 10.000 [/b]für Verheiratete ohne Kinder [b]€ 13.000 [/b]für Verheiratete mit bis zu zwei unterhaltsberechtigten Kindern [b]€ 15.500[/b] für Verheiratete mit bis zu drei unterhaltsberechtigten Kindern [b]€ 18.000[/b] für Verheiratete mit mehr als drei unterhaltsberechtigten Kindern

Für den Invaliditätsfall

Invaliditätsgrad in % Leistungen in €
Kinder/Jugendliche Erwachsene
bis zu 14 0 0
15-19 1.000 1.000
20-24 2.500 2.500
25-29 3.500 3.500
30-34 5.000 5.000
35-39 6.000 6.000
40-44 7.500 7.500
45-49 10.000 10.000
50-54 50.000 15.000
55-59 52.500 20.000
60-64 55.000 25.000
65-69 60.000 35.000
70-79 175.000 125.000
80-89 180.000 155.000
90-100 200.000 200.000

Übergangsleistung

für Erwachsene ab dem vollendeten 18. Lebensjahr € 2.000 nach 9 Monaten

Bergungskosten

bis € 3.000

Tagegeldpauschale

für Jugendliche und Erwachsene ab dem vollendeten 14. Lebensjahr € 100 als einmalige Tagegeldpauschale nach dem 60. Tag der vollständigen Arbeitsunfähigkeit.

II. Haftpflichtversicherung

Stellt den Versicherten von Schadenersatzansprüchen frei durch Befriedigung berechtigter Ansprüche und Abwehr unberechtigter Ansprüche. Die Deckungssummen betragen je Ereignis € 2.600.000 pauschal für Personen- und/oder Sachschäden. Für Vermögensschäden je Verstoß:

€ 35.000 für Sporthilfe/LSB NW, höchstens € 70.000 im Versicherungsjahr
€ 25.000 für die Mitgliedsverbände, höchstens € 50.000 im Versicherungsjahr
€ 15.000 für die sonstigen Mitgliedsorganisationen, höchstens € 30.000 im Versicherungsjahr
€ 250.000 für Mietsachschäden an unbeweglichen Sachen (Gebäude, Gebäudebestandteile)
€ 50.000 für Mietsachschäden an beweglichen Sachen (Einrichtungen, Sportgeräte)
€ 250.000 für Gewässerschäden
€ 1.250 für Schlüsselverlust (10 % Selbstbeteiligung je Versicherungsfall)

III. Vertrauensschadenversicherung

Die Versicherungsleistungen betragen je Versicherungsfall zwischen € 7.500 und € 110.000 je nach Organisation und Schadenereignis

IV. Reisegepäckversicherung

€ 2.500 je Reiseteilnehmer bei versicherten Auslandsreisen.

V. Rechtsschutzversicherung

Schadenersatz-, Straf-, Ordnungswidrigkeiten-und Rechtsschutz, für Vereine. Darüber hinaus Arbeits-, Sozialgerichts- und Vertragsrechtsschutz. Die Versicherungsleistung beträgt je Rechtsschutzfall bis zu € 75.000. Selbstbeteiligung je Schadenfall beträgt € 200. Die Selbstbeteiligung entfällt bei Beauftragung eines ARAG Netzwerk Anwaltes.

VI. Krankenversicherung

Ersatz grundsätzlich nur nach Vorleistung anderer Leistungsträger (z. B. gesetzliche oder private Kranken- oder Unfallversicherungen, Beihilfeeinrichtungen, Träger der Sozialhilfe). Kostenersatz für:

  • Zahnschäden bis 40% des Rechnungsbetrages, höchstens € 2.600 je Sportunfall
  • Brillen, Kontaktlinsen, Sportbrillen, Hörgeräte bis zu € 50 je Schadenfall
  • Andere Hilfsmittel in einfacher Ausfertigung bis zu € 2.600 je Schadenfall
  • Rückbeförderung einer reiseunfähig erkrankten versicherten Person in den Heimatort, soweit sie über die planmäßig vorgesehenen Rückreisekosten hinausgehen
  • Überführung einer verstorbenen Person in den Heimatort
  • Fahrtkosten zum nächsterreichbaren Arzt oder Krankenhaus bis zu € 13 je Transport
  • Heilkostenersatz bei Unfällen oder akut auftretenden Krankheiten während eines Auslandsaufenthaltes

Wer sich die Versicherungsleistungen im Detail noch genauer anschauen möchte, kann sich das vollständige PDF mit den Versicherungsleistungen herunterladen.

Geschichte

Das Gründungsjahr der Skigemeinschaft Wiedenbrück/Rheda e.V. ist 1952. Bereits einige Jahre vorher bestand schon eine lockere Gemeinschaft wintersportbegeisteter Bürger aus Wiedenbrück und Rheda. Gemeinsame Busfahrten ins Sauerland – vornehmlich nach Altastenberg – ließen den Gedanken reifen, einen eigenständigen Wintersportverein zu gründen. Mit dem Wissen, dass in Wiedenbrück und Rheda nicht genügend Interessenten waren, um in jeder Stadt einen eigenen Skiverein zu gründen, entstand 1952 die Skigemeinschaft Wiedenbrück/Rheda e.V. Ein Vorgriff auf die Jahre später erfolgte Gebietsreform.

Neben der Skigemeinschaft gibt es in der Stadt Rheda – Wiedenbrück nur noch einen Verein der im Vereinsnamen die Städtenamen Wiedenbrück und Rheda trägt. Es ist der Kanu Club Wiedenbrück – Rheda von 1956. Früher waren Ski- und Kanusport nur jahreszeitlich getrennt zu betreiben. Dank fortschrittlicher Textilien und Materialien haben sich beide Sportarten zum Ganzjahressport entwickelt. Beide Sportarten werden in der freien Natur von Naturliebhabern ausgeführt. In Winter ging man Skifahren, im Sommer fuhr man Kanu. So ist es auch nicht verwunderlich, dass zu den Gründungsmitgliedern einige Paddler aus Rheda zählten.

Dem Gründungsvorstand der Skigemeinschaft gehörten an:

Vorsitzender Gerhard Hunke, Wiedenbrück
Vorsitzender Rudolph Thormann, Rheda
Vorsitzender Josef Surmann, Wiedenbrück

Alle 3 ehemaligen Vorstandsmitglieder sind bereits verstorben. Die Mitgliederzuwächse in den ersten Jahren nach 1952 waren enorm. Der Höchstbestand lag etwas über 600 Mitglieder. Das Vereinskonzept hat sich im Laufe der Jahre kaum verändert, bzw. es wird heute noch in der selben Form betrieben. In den Wintermonaten, .- der Winter dauerte im Sauerland oft von Dezember bis in den April – wurden sonntäglich bis zu 6 Busse für die Fahrt nach Altastenberg eingesetzt.

Hier bot der Verein regelmäßig Skiunterricht durch DSV geprüfte Skiübungsleiter am Vormittag an. Zuerst den Hang eintreten, dann die Übungsfahrt und zu Fuß wieder zum Start. Lifte waren noch nicht vorhanden oder es mangelte am Liftgeld.

Nachmittags wurde gemeinsam eine Skiwanderung durchgeführt. Die derzeitige Bindungstechnik ließ das Skiwandern mit Alpinski zu. Beliebte Ziele waren die Dauber Mühle bei Züschen, der Astenturm mit Neuastenberg und Mollseifen., Nordenau und andere mehr. Die Heimfahrt wurde gegen 16 Uhr angetreten. Schlechte Straßenverhältnisse und ein hohes Verkehrsaufkommen sorgten dafür, dass man erst zum Tanzabend im Kurhaus in Bad Waldliesborn ankam. Ankunft in Wiedenbrück häufig gegen Mitternacht.

Weiterer Höhepunkt in der Saison waren die Vereins- und Stadtmeisterschaften im Alpinen Skisport und im Langlauf. Hier zeichneten sich wiederholt Wilfried Kolkmann, Otto Eustrobock und Lutz Torbohm als Vereinsmeister aus. Gesellschaftliche Höhepunke waren die jährlichen Neuschnee und Schneeschmelze – Feste. Eine Besonderheit auf den Einladungen zu diesen Festen war der Vermerk: Einlass nur nach fester Anmeldung- festliche Kleidung erwünscht!!!.

Die erste Vereinshochgebirgsfahrt wurde im Winter 1959 ins Kleine Walsertal gemacht. Betreuer waren Gerhard Hunke und Fritz Torbohm als Skiübungsleiter. In den nächsten Jahren fanden die Hochgebirgsfahrten in Verbindung mit dem Westdeutschen Skiverband statt.

Was bot die Skigemeinschaft im Sommer an? Städtefahrten nach Paris, zur Tulpenblüte nach Holland, zum Segeln zum Steinhuder Meer und vieles Andere. Durch eine Reihe von schneearmen Winter sank das Interesse an der Skigemeinschaft und die Mitgliederzahlen schmolzen bis auf ca. 150. Im Vorstand wurde über eine Auflösung des Vereins laut nachgedacht. Zu einer Liquidation ist es aber nicht gekommen.

Ein Vorstandsbeschluss forderte einen Neustart mit verstärkter Jugendarbeit. Mit Wilfried Kolkmann und Fritz Torbohm , die diesem Gremium bereits seit Jahren angehörten, begann der Aufbau einer wettkampforientierten Jugendmannschaft. Dank einer nicht schlecht gefüllten Vereinskasse wurden Lehrgänge im Hochbirge, Trainingseinheiten vor Ort und in OWL sowie alpine Wettkämpfe im Sauerland und in den Alpenregionen großzügig unterstützt. Der Erfolg blieb nicht aus. Wenige Jahre danach zählte die Skigemeinschaft Wiedenbrück/Rheda e.V. zu den erfolgreichsten Vereinen im Westdeutschen Skiverband. Leistungsträger dieser Altersgruppe waren Jörg Torbohm als Trainer und Lutz Torbohm als Wettkämpfer, der mehrere Westdeutsche Meistertitel für unseren Verein gewinnen konnte.

Im Laufe der Vereinsgeschichte wurden etwa 2 Dutzend Mitglieder zu Skiübungsleiter ausgebildet, heute nennt sie „ Skiinstruktor „. Nach der Beendigung der aktiven Zeit als Rennläufer wurden Christian Schäfer für den nordischen Bereich und Lutz Torbohm für den alpinen Bereich und Telemark in das Lehrteam des WSV berufen. Der Letztgenannte gehört diesem Gremium bis heute noch an.

Der heutige amtierende Vorstand unseres Vereins hat die erfolgreiche Wettkampfzeit aktiv miterlebt und selbst die Lizenzen zum Skiinstruktor und Landesausbilder erworben. Somit sind die besten Voraussetzungen vorhanden, die Skigemeinschaft erfolgreich weiter zu führen. Mit dem Erfolg wuchs auch wieder die Zahl unserer Mitglieder. Sie ist in den letzten Jahren auf über 500 angestiegen.

Die Sportlichen Interessen und die Anforderungsprofile an einen erfolgreich zu führend Sportverein haben sich in Laufe der Zeit verändert. Wenn in den früheren Jahren als Ausgleichssport das Tänzchen in WaLiBo nach dem Skifahren genügte, muss heute die Angebotspalette eines gutaufgestellten Vereins viel umfangreicher sein.

Unsere Angebot reicht von Hochgebirgs – Skifahrten für Familien über Skifreizeiten für junge Erwachsene und alte Erwachsene, die sich noch jung fühlen, Fahrten zum Nachtskifahren, wo Fun im Vordergrund steht, Skigymnastik 3x in der Woche an 2 verschiedenen Tagen, Radtouren ein- und mehrtägig am Ort , in Deutschland und den Nachbarländern, Klettertouren in den Alpen, Mountainbike Touren im Sauerland, Wasserskifahren, Ausrichtung eines Golf- und Tennisturnieres, Durchführung von Segeltörns, mehrtägige Wanderungen, gemeinsame Roller- und Rennradausfahrten, Nordic Walking und Joggen, Betreuung der Mitglieder bei der Abnahme der Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen und vieles mehr.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die Vorstandsmitglieder geben gern Auskunft und stellen die Kontakte zu den jeweiligen Ansprechpartnern her. Unsere Devise : „ Sport macht am meisten Spaß in der Gemeinschaft“.

P.S.: Viele erste Kontakte zu einer späteren Heirat oder Eingehung einer festen Partnerschaft sind in der Skigemeinschaft geknüpft worden.

Text: Gaby und Fritz Torbohm